Sucheinsatz in Brandenberg

Am 25.9.2026 startete eine 6-köpfige Wandergruppe um ca. 13/14:00 Uhr im Bereich „Valepp“ (Deutschland) zu einer Wanderung, die sie zunächst zur Trausnitzalm führte. Weiter ging es zur ehemaligen Reichenböden Jagdhütte. Beim anschließenden Wegstück Richtung „Erzherzog Johann Klause“ kam die vorausgehende, 26-jährige vermutlich im Bereich eines Windwurfes vom Weg ab. Da die Nachkommenden sie auch durch mehrmaliges Schreien nicht mehr kontaktieren konnten, stieg die restliche Gruppe zur Erzherzog-Johann-Klause ab. Da die Vermisste dort nicht angetroffen werden konnte, wollten ihre Begleiter einen Notruf absetzen, was in diesem Bereich aber durch die fehlende Netzabdeckung nicht gelang.

Es machte sich also ein Begleiter im Laufschritt Richtung Deutschland auf den Weg und versuchte ständig, einen Notruf abzusetzen. Der erste mögliche Notruf wurde zwar unvollständig abgebrochen, aber die Leitstelle konnte bereits die Bergretter der Ortsstelle Kramsach und Umgebung zu diesem unklaren Alpinereignis alarmieren. 

Etwas später gelang es dem Begleiter, mit einer stabileren Verbindung erneut Kontakt zur Leitstelle aufzunehmen und mit dem Einsatzleiter der BR Kramsach u. U. die Geschehnisse zu besprechen.

Da die Vermisste laut ihren Begleitern nur mit einem T-Shirt und kurzer oder dünner Hose bekleidet war und weder Handy noch Rucksack bei sich trug, wurden in Absprache mit der Alpinpolizei der Polizeihubschrauber, die Feuerwehr-Drohne des FF-Bezirkes Kufstein sowie die Hundestaffel der Bergrettung Tirol alarmiert.

Beim Treffpunkt „Erzherzog Johann Klause“ trafen die Suchtrupps auf 2 Begleiter, die den Rettern den genauen Verschwindepunkt zeigen wollten.

Um 19:35 Uhr kam die Info über die Polizei Kramsach, dass die vermisste Person unverletzt beim gemeinsamen Fahrzeug mit der restlichen Gruppe zusammengetroffen ist.

Somit konnte der Sucheinsatz beendet werden.

Die 2 Begleiter wurden von der Bergrettung anschließend zum GH Valepp gebracht, wo mit der Vermissten und der gesamten Gruppe noch eine kurze Abschlussbesprechung abgehalten wurde.

Vielen Dank auf diesem Wege für die super Zusammenarbeit mit der Alpinpolizei, der Polizeidienststelle Kramsach, den Hundeführern sowie dem Drohnen-Team der Feuerwehr!